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Blümchen-Video I Blümchen-Video II 1 Jahr später!
Radialis / Brachialis / Peronaeus- Lähmung Teillähmung oder Totalausfall eines Nervs. Eine Vermeidung von Überköten- und Sehnenverkürzungen, Pfotenfehlstellungen, Körper- fehlhaltungen, Pfotenwundschleifen und Wundbeißen bei Sensibilitätsstörungen ist nur mit einer Orthese möglich. Die Vermeidung einer Beugesehnenverkürzung ist oberste Priorität! Eine Lähmung des Radialis oder Peronaeus Nervs führt nicht selten zu Kontrakturen, Sehnenverkürzungen oder einer schlaffen Fallhand. Ohne eine stellungserhaltende Orthese ist das kaum aufzuhalten oder zu stabilisieren. Eine maßgefertigte Orthese erhält Lebensqualität und gibt Lebensqualität zurück. So werden Sehnenverkürzungen und Wundschleifen der Pfote verhindert.   Die Pfote und das Gelenk muß dazu konsequent mit einer Orthese 24 Std. in Funktionsstellung gehalten werden. Der Erhalt der normalen physiologischen Laufstellung bei Lähmungen in Ellbogen, Carpal, Knie oder Sprunggelenk ist dadurch gesichert. PHYSIOTHERAPIE allein, reicht nicht aus! Das in der Therapiestunde an Sehnenstreckung und Beweglichkeit Erreichte, verschwindet über Nacht. Es gleicht einer Sisyphus- Arbeit. Je besser die natürliche physiologische Stellung und Beweglichkeit von Anfang an mit einer Orthese erhalten wird, um so besser sind die Voraussetzungen für einen wieder einsetzbaren, nutzbaren Lauf und je eher Sie beginnen geschädigte Nerven zu stimulieren und zu reaktivieren desto besser sind die Erfolgsaussichten. Ein Nerv kann ein Jahr und mehr benötigen bis er sich wieder erholt oder zum Teil erholt hat. Wichtig ist der permanente Reiz und so können kleine Wunder geschehen. Eine individuell abgestimmte Orthese in Verbindung mit regelmäßiger Physiotherapie, ist die optimale Behandlung bei der das Problem gezielt behandelt werden kann. Der Lauf kann mittels einer Orthese beweglich unterstützt oder nur gestützt werden und fördert so Regeneration und Heilungsprozess wenn ein Nerv z.B. nur temporär geschädigt ist. Der Lauf wird durch eine Orthese so stabilisiert, dass ein Auftritt wieder möglich ist und ein Pfotenschleifen (Kusshandstellung) verhindert wird. Beispiel einer Versorgung einer kompletten Radialisparese/ Lähmung des Pfotenhebers. Das Ist Leila mit einer Radialis - Brachialis Parese. Durch die anschließende Versorgung mit eine funktionellen Lauforthese wird aus einem nutzlosen Lauf wieder ein brauchbarer. Totalausfall eines Nervs Wenn der Nerv komplett zerstört, die Gliedmaße kraftlos und schlaff ist, ist eine Amputation der Gliedmaße, mit gleichzeitiger orthetischer Stabilisierung/ Unterstützung zum Schutz der erhaltenen Seite zu empfehlen. Hier bei Bonny ist der rechte Lauf gelähmt, die linke Seite ist mit einer Orthese stabilisiert worden: Eine gewisse Größe ist hier Voraussetzung für eine bewegliche, stützende Orthese.
Überlastungsfolgen: Durchtritt links aufgrund Radialis Parese rechts
Stabilisierende Orthese in Funktionsstellung mit Schleifschutz:
Die Ausführung eines Hilfsmittels für eine Radialisparese/ Teilparese kann abhängig vom Schweregrad des Ausfalls sehr unterschiedlich aussehen. Dies kann konkret erst nach direkter Begutachtung entschieden werden. Eine Anfertigung ist nur nach einem Gipsabdruck möglich.
Lähmung am hinteren Lauf, eine sogenannte Peronaeusparese. Eine Stabilisierung mit einer Orthese ist möglich, abhängig vom Schweregrad des Ausfalls. Die Ausführung der Orthese kann hierbei sehr unterschiedlich ausfallen. Eine Anfertigung ist nur nach einem Gipsabdruck möglich.
Das typische Pfotenumschlagen:
Schutz der linken Seite vor kompletter Hyper- extension/Niederbruch des Karpalgelenks Mit einer gelenkbeweglichen Orthese entwickelt von Dieter Pfaff. Der rechte Lauf wird mit einer gelenklosen Orthese wie im Video von Sukhi zu sehen, stabilisiert.
Videobeitrag: Sukhi
Dieter Pfaff Orthopädietechnik für Tiere Hilfsmittel - Entwicklung - Fertigung - Anpassung Das älteste Sanitätshaus für Tiere...seit 2006
Spezialist für Alternativen bei • Kreuzbandläsionen • Durchtrittigkeiten/Hyperextension • Arthrosen • uvm.